Grüne und Alternative in den
Kommunalvertretungen Hessen e.V.

07. März 2017

5. kommunalpolitischer Bundeskongress in Gelsenkirchen

Der 5. kommunalpolitische Bundeskongress findet am 31. März und am 1. April 2017  im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen statt.

Der Bundeskongress ist nicht nur das Strategie- und Netzwerktreffen für erfahrene Kommunalpolitiker*innen, sondern auch interessant für neu gewählte Stadträt*innen, und Verwaltungsmitarbeiter*innen und andere kommunalpolitisch Aktive. Die Veranstalter bieten ein vielseitiges Programm mit Diskussionen, Trainings, Exkursionen, Networking – plus Party!

Der kommunalpolitische Bundeskongress 2017 hat als besondere Schwerpunkte:

Die grüne Kommune der Zukunft: Essen ist 2017 Europäische Umwelthauptstadt. Essen liegt mitten im Ruhrgebiet – einer stark bevölkerten und zersiedelten Region, die immer noch mit dem industriellen Strukturwandel kämpft. In den vergangenen Jahren haben sich hier einige Leuchtturm-Projekte in den Bereichen grüner Stadtumbau/Energiewende angesiedelt, wie z.B. die InnovationCity Ruhr, die KlimaExpo.NRW und Emscherumbau. Der kommunalpolitische Bundeskongress bietet den unterschiedlichsten Kommunen bundesweit ein Forum für die Fragen: Wie kann man aus der Energiewende Antworten auf den Strukturwandel gewinnen?
Wie kann man Mobilität in der Region mit weniger Lärm und Luftverschmutzung und mehr Lebensqualität organisieren?

Kommunalpolitik in der gespalteten Gesellschaft: Der Ton in der Gesellschaft wird rauer. Auch in der Kommunalpolitik: Zum einen durch das Auftreten neuer Rechter wie der AfD und anderer in den Kommunalparlamenten. Zum anderen gibt es auch in der deutschen Gesellschaft ernsthafte Probleme mit einem sich radikalisierenden Islam. Die Flüchtlingsfrage war ein Katalysator, der den Kampf um die offene Gesellschaft zugespitzt hat. Die niedrigeren Hemmschwellen der Auseinandersetzung in den sozialen Netzwerken tun ihr Übriges. Wie reagiert darauf die politische Kommunikation?
Wie gestalten wir in Zukunft das Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden vor dem Hintergrund einer auseinanderfallenden Gesellschaft?
Wie sorgen wir dafür, dass Integration vor Ort gelingt?

Weitere Themen sind: Lebendige Quartiere, aktive kommunale Wohnungspolitik, sozialräumliche Polarisierung, Willkommenskommune konkret, Umgang mit Hate Speech und der AfD, Wärmewende in Kommunen, Genderranking deutscher Großstädte.

Anmeldung und Programm

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin mit der Heinrich-Böll-Stiftung Nordrhein-Westfalen und der Kommunalpolitischen Vereinigung GAR NRW